Austausch am 07.08.2024 Thema: Digitales Schließsystem Bild von wiredsmart auf Pixabay Fragestellung Worauf sollte man beim Einsatz von digitalen Schließanlagen achten? Rückmeldungen Es wird berichtet, dass tlw. Schon seit über 10 Jahren mit digitalem System gearbeitet wird, insbesondere was den Zugang zu Hauseingängen, Technik- und speziellen Räume betrifft. Jeder Schließzylinder hat eine Notfallöffnung Ältere Systeme benötigten ca. alle 6 Monate einen Austausch der Batterien. Neue Systeme sind sehr viel energieeffizienter und erlauben ca. 100.000 Schließungen (ca. 10 Jahre), bevor ein Austausch notwendig ist. Es gibt auch Systeme ohne Batterien, aber diese haben eine geringe Reichweite. Dies kann bei dicken Mauern, Brandschutztüren etc. zu Problemen führen. Die Kosten belaufen sich ungefähr auf 280 Euro/je einfacher Zylinder. Zusatzausstattungen wie Anti-Panik-Funktion, Wetterschutz, Fluchtweg schlagen mit ca. 900 Euro/je Zylinder zu buche. Das Berechtigungsprofil des Transponders kann aus der Ferne geändert werden, sodass Mietern, die keinen Zugang mehr erhalten soll, der Zutritt verwehrt werden kann und keine Gefahr besteht, dass unbekannte Ersatzschlüssel genutzt werden. Erfahrungsgemäß bietet es sich mittlerweile an, System zu nutzen, die den Zugang über das Handy erlauben. Dies hat i. d. R. heutzutage jeder dabei und es nicht ein extra Transponder getragen werden. Wichtig ist, dass man sich bewusst macht, dass die Anbieterwahl eine langfristige Entscheidung ist. Man sollte auch vermeiden, Insellösungen zu installieren. Achtung DSGVO! Theoretisch kann man nachvollziehen, wer wann welchen Raum betreten hat. Hier ist das Thema DSGVO relevant und muss beachtet werden. Bei Firmen mit mehreren Leuten wäre eine mögliche Lösung folgende: Jedem Transponder ist eine ID zugeordnet und die Firma bekommt x Transponder. Die Zuordnung ist dass nur dem Mieter bekannt. Bei Einzelmietern funktioniert dies natürlich nicht. Hier ist man auf das Wohlwollen des Mieters angewiesen und muss ihm glaubhaft versichern, dass die Daten nicht genutzt werden. Dies muss schriftlich fixiert werden. Hier wäre eine rechtliche Beratung zur Formularerstellung anzuraten. Fazit: Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist bei digitalen Schließanlagen am besten, aber DSGVO-Themen bedenken! Frage an die Mitgliedschaft: Wisst Ihr, ob es Fördermöglichkeiten für die Installation solcher digitalen Schließanlagen gibt? Wenn ja, teilt Euer Wissen gerne mit mir (zimmermann@innovationszentren.de) und Martin Nätscher (naetscher@witeno.de). Danke! Kurze Nachfrage: Vor dem Hintergrund des BMWK- Förderprogramm „Nachhaltig wirken – Förderung Gemeinwohlorientierter Unternehmen“ kam die Frage auf, ob schon jemand Social Entrepreneurship macht und/oder einen Förderantrag stellen möchte. Am Thema Interessierte melden sich bitte bei: Antje Bienert. Teilnehmer Antje Bientert (TIG, Gießen) Katrin Gehrke (hannoverimpuls GmbH) Sandra Hief (CATMeldorf) Andy Tode (WITENO GmbH) Martin Nätscher (WITENO GmbH) Uwe Knoll (WFS-Wirtschaftsförderung Sigmaringen) Mark Behr (Tempowerk Hamburg) Simone Schumacher (Braunschweig Zukunft GmbH) Christiana Quensel (Campus Berlin-Buch/BVIZ) Peggy Zimmermann (BVIZ) Uta Jantzen (BVIZ) Karsten Mohr (Technologiepark Weinberg Campus) Fritz Damer (WITENO GmbH) Daniela Wegener (Innozent)