Innovationszentren | Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V. (BVIZ)

Meet The Members

Meet The Members, meet the members 2024

3. Juli 2024: Büroflächenvermietung

Austausch am 03.07.2024 Thema: Büroflächenvermarktung Bild von Pete Linforth auf Pixabay Problemstellung Sinkende Nachfrage nach Büroflächen (zum Zeitpunkt des Baus war die Nachfrage noch gegeben). Rückmeldungen Die sinkende Nachfrage bestätigen auch andere Teilnehmer, auch die Nachfrage nach Labren geht zurück, obwohl die Mietung von Laboren auf dem freien Markt schwierig ist aufgrund spezieller Anforderungen der Unternehmen kommt es zu langen Mietzeiten von 10 bis 20 Jahren. Immoscount SEO Google Ads Lokale Netzwerke – Mund-zu-Mund-Propaganda Pauschalisierte Warmmiete Mehrwert vermarkten! Flexibilität Kurze Kündigungsfristen Netzwerk Veranstaltungen/Informationszugang Rund-um-Service (Reinigung, Technik etc.)  Zentrenmietflächen sind nicht billig, sondern preiswert (Preis wert!) Teilnehmer Ulrike Gehrke (TECHNOLOGIE ZENTRUM im Wissenschaftspark) Detlef Laubinger (Biotechnologiepark Luckenwalde) Omar Khalusi (BioCampus Cologne) Jürgen Bath (Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg) Karsten Mohr (Technologiepark Weinberg Campus) Uwe Knoll (WFS-Wirtschaftsförderung Sigmaringen)

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07. August 2024: Digitales Schließsystem

Austausch am 07.08.2024 Thema: Digitales Schließsystem Bild von wiredsmart auf Pixabay Fragestellung Worauf sollte man beim Einsatz von digitalen Schließanlagen achten? Rückmeldungen Es wird berichtet, dass tlw. Schon seit über 10 Jahren mit digitalem System gearbeitet wird, insbesondere was den Zugang zu Hauseingängen, Technik- und speziellen Räume betrifft. Jeder Schließzylinder hat eine Notfallöffnung Ältere Systeme benötigten ca. alle 6 Monate einen Austausch der Batterien. Neue Systeme sind sehr viel energieeffizienter und erlauben ca. 100.000 Schließungen (ca. 10 Jahre), bevor ein Austausch notwendig ist. Es gibt auch Systeme ohne Batterien, aber diese haben eine geringe Reichweite. Dies kann bei dicken Mauern, Brandschutztüren etc. zu Problemen führen. Die Kosten belaufen sich ungefähr auf 280 Euro/je einfacher Zylinder. Zusatzausstattungen wie Anti-Panik-Funktion, Wetterschutz, Fluchtweg schlagen mit ca. 900 Euro/je Zylinder zu buche. Das Berechtigungsprofil des Transponders kann aus der Ferne geändert werden, sodass Mietern, die keinen Zugang mehr erhalten soll, der Zutritt verwehrt werden kann und keine Gefahr besteht, dass unbekannte Ersatzschlüssel genutzt werden. Erfahrungsgemäß bietet es sich mittlerweile an, System zu nutzen, die den Zugang über das Handy erlauben. Dies hat i. d. R. heutzutage jeder dabei und es nicht ein extra Transponder getragen werden.   Wichtig ist, dass man sich bewusst macht, dass die Anbieterwahl eine langfristige Entscheidung ist. Man sollte auch vermeiden, Insellösungen zu installieren. Achtung DSGVO! Theoretisch kann man nachvollziehen, wer wann welchen Raum betreten hat. Hier ist das Thema DSGVO relevant und muss beachtet werden. Bei Firmen mit mehreren Leuten wäre eine mögliche Lösung folgende: Jedem Transponder ist eine ID zugeordnet und die Firma bekommt x Transponder. Die Zuordnung ist dass nur dem Mieter bekannt. Bei Einzelmietern funktioniert dies natürlich nicht. Hier ist man auf das Wohlwollen des Mieters angewiesen und muss ihm glaubhaft versichern, dass die Daten nicht genutzt werden. Dies muss schriftlich fixiert werden. Hier wäre eine rechtliche Beratung zur Formularerstellung anzuraten. Fazit: Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist bei digitalen Schließanlagen am besten, aber DSGVO-Themen bedenken! Frage an die Mitgliedschaft: Wisst Ihr, ob es Fördermöglichkeiten für die Installation solcher digitalen Schließanlagen gibt? Wenn ja, teilt Euer Wissen gerne mit mir (zimmermann@innovationszentren.de) und Martin Nätscher (naetscher@witeno.de). Danke! Kurze Nachfrage:  Vor dem Hintergrund des BMWK- Förderprogramm „Nachhaltig wirken – Förderung Gemeinwohlorientierter Unternehmen“ kam die Frage auf, ob schon jemand Social Entrepreneurship macht und/oder einen Förderantrag stellen möchte. Am Thema Interessierte melden sich bitte bei: Antje Bienert.   Teilnehmer Antje Bientert (TIG, Gießen) Katrin Gehrke (hannoverimpuls GmbH) Sandra Hief (CATMeldorf) Andy Tode (WITENO GmbH) Martin Nätscher (WITENO GmbH) Uwe Knoll (WFS-Wirtschaftsförderung Sigmaringen) Mark Behr (Tempowerk Hamburg) Simone Schumacher (Braunschweig Zukunft GmbH) Christiana Quensel (Campus Berlin-Buch/BVIZ) Peggy Zimmermann (BVIZ) Uta Jantzen (BVIZ) Karsten Mohr (Technologiepark Weinberg Campus) Fritz Damer (WITENO GmbH) Daniela Wegener (Innozent)

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06. November 2024: Verschiedenes (Büroflächenvermietung, Marketing)

Austausch am 06.11.2024 Thema: Verschiedenes CSRD-Positionspapier Beim BVIZ sind keine expliziten Reaktionen auf das Papier eingegangen Ursächlich erscheinen hierfür zwei Punkte: Das Thema ist schon weit fortgeschritten, sodass wir mit dem Papier ziemlich spät waren Der BVIZ muss zunächst seine Sichtbarkeit und Relevanz wieder ausbauen>Das Papier diente hier auch als erster Schritt   Das Papier wurde von einigen Mitgliedern auf Landesebene an Politiker weitergeleitet und dort dankbar entgegegen genommen.   Büroflächenvermietung Mehrere Technologiezentren berichteten von einer Verlangsamung der Nachfrage nach Büroflächen und einem gewissen Mieterumsatz. Konjunkturfaktoren wie geringere Investitionen in Startups, Homeoffice-Trends und allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit wurden als Gründe für den Abschwung genannt. Zentren versuchen verschiedene Strategien, um Mieter zu halten, einschließlich vorübergehender Rabatte und zusätzlicher Dienstleistungen.   Verweis auf Meet the memebers vom Juli 2024. Marketing Es wurde diskutiert, wie die Sichtbarkeit und Vermarktung von Technologiezentren sowohl einzeln als auch über den Bundesverband (BVIZ) erhöht werden kann. Die Vermarktung obliegt jeden Zentrum selbst, aber der BVIZ kann dies flankieren. Wichtig es ist, den Wert von Technologiezentren für lokale und Bundespolitiker hervorzuheben. Die Mitglieder schlugen vor, dass die AG Marketing möglicherweise bei der Entwicklung von Strategien oder Ressourcen zur Unterstützung der Marketingbemühungen  helfen könnte. Teilnehmer: Mark Behr (Tempowerk) Antje Bientert (TIG, Gießen) Omar Khalusi (BioCampus Cologne) Thorsten Schweer TGO Oldenburg Simon Gröger (GILDE Wirtschaftsförderung Detmold) Uta Jantzen (BVIZ) Peggy Zimmermann (BVIZ) Über den Der Bundesverband der deutschen Innovations-, Technologie- und Gründerzentren sowie Wissenschafts- und Technologieparks e. V. (BVIZ): Der Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e. V. (BVIZ) setzt sich für die Förderung und Unterstützung von Technologie- und Gründerzentren (TGZs) sowie deren Unternehmen ein. Der BVIZ vertritt die Interessen seiner Mitglieder auf nationaler und internationaler Ebene und bietet eine Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Pressekontakt: Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e. V. (BVIZ)Peggy ZimmermannCharlottenstraße 65 | 10117Berlin Telefon: 030 3920-0581zimmermann@innovationszentren.de www.innovationszentren.de Download

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08. Januar 2025: eRechnung

Austausch am 08. Januar 2025 Thema: e-Rechnung Bild von wal_172619 auf Pixabay 1. Impulsvortrag zur E-Rechnung Einführung der E-Rechnung: Ab 2025 müssen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Ab 2027 gilt dies für Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 800.000€. Ab 2028 ist die E-Rechnung für alle Unternehmen verpflichtend. Vorteile der E-Rechnung: Prozessoptimierung und Automatisierung Schnellere Zahlungsabwicklung Porto- und Zeitersparnis Weniger Papier und vereinfachte Ablage Formate: X-Rechnung: reines Datenformat, nicht lesbar ZUGFeRD: kombiniert PDF und XML-Datensatz Implementierung: Wahl eines geeigneten Buchhaltungsprogramms (z.B. Lexoffice, DATEV) Enge Abstimmung mit dem Steuerberater Automatisierung des Rechnungsprozesses (z.B. separate E-Mail-Adresse für Rechnungen) Wichtige Aspekte: Fortlaufende Rechnungsnummern Unveränderbarkeit der Rechnungen Korrekte Archivierung Erstellung einer Verfahrensdokumentation   Die Folien von Katharina findet Ihr hier. 2. Erfahrungsaustausch und Diskussionen Alternative Programme: Positive Erfahrungen mit Lexware Financial Office Pro, das auch E-Rechnungen unterstützt. Umstellung von Word-basierten Rechnungen: Empfehlung, in ein spezielles Rechnungsprogramm zu investieren. Interne Prozesse und Rechnungsfreigabe: Mögliche Lösungsansätze für die interne Rechnungsfreigabe: bspw. PDF-Export oder Workflow-Systeme. Digitale Freigabeprozesse: Nutzung von Zenit (Edison) mit integriertem digitalem Freigabe-Workflow und das Tool “Get My Invoice” Handhabung von Anlagen bei E-Rechnungen: Möglichkeit, Anlagen bei DATEV hinzuzufügen und Vorschlag, mehrere Anlagen in einer PDF zusammenzuführen   Für die  zweite Jahreshälfte soll  in diesem Rahmen ein Erfahrungsaustausch zur Umsetzung des Themas stattfinden. 3. Weiteres Thema: Vermarktung leerer Flächen Erfahrungen mit der Bewerbung leerer Flächen: Nutzung von Immobilienscout24 als effektives Tool zur Flächenvermarktung, aber Anzeigen müssen regelmäßig aktualisiert werden Social Media wird von einigen Teilnehmern erfolgreich genutzt, aber Social-Media-Marketing ist zeitaufwendig und wird oft von jüngeren Mitarbeitern oder Agenturen durchgeführt   s. auch “Meet the Members” Juli 2024 Teilnehmer Andy Tode (WITENO GmbH) Martin Nätscher (WITENO GmbH) Uwe Knoll (WFS-Wirtschaftsförderung Sigmaringen) Mark Behr (Tempowerk Hamburg) Christiana Quensel (Campus Berlin-Buch/BVIZ) Daniela Wegener (Innozent) Reinhold Karl (GRIBS) Christian Gram (IZB Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie) Marion Ziegler-Jung (WFL Wirtschaftsförderung Lörrach) Jens Lütke-Börding (MEW Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH) Samet Kibar (Gründerzentrum Clausthal-Zellerfeld) Thorsten Schweer (TGO Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg GmbH) Sara Zollmann (TKZ Koblenz) Sylvia Pechwitz (TZ Dresden) Julia Waldner (Start Hürth) André Röhring (Lausitz Science Park) Katharina Vogel (Technologiezentrum Schwäbisch Hall GmbH) Stefanie Külheim (BioCampus Cologne/RTZ Köln)) Suanne Roll (Gummersbach) Hendrik Ehmen (TGO Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg GmbH) Michale Seher (DITEC Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum) Barbara Büttgen-Roth (Centrum für Angewandte Technologien (CAT GmbH)) Anja Flörke (Science Park Kassel GmbH) Katja Bricke (BIC Altmark Stendal) Anne Spaan (Technologieförderung Münster GmbH TFM) Peggy Zimmermann (BVIZ) Uta Jantzen (BVIZ)

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05. Februar 2025: Energiemanagement

Austausch vom 05. Februar 2025 Thema: Wärmemengenzähler Bild von Daniel Kirsch auf Pixabay Fokusthema: Energiemanagement Problemstellung: Ista ist ein Dienstleister, der Heizkörperdaten per Funk sammelt und für die Nebenkostenabrechnung verwendet. Die Daten sind verschlüsselt, was die Nutzung und Integration in eigene Systeme erschwert Alternative: Es wurde ein System zur Erfassung und Verwaltung von Heizdaten wurde vorgestellt, das eigene Sensoren und ein ERP-System für tagesgenaue Abrechnungen auf Raumebene nutzt. Dadurch wird die Kontrolle über die Daten behalten und eine zeitnahe und genaue Abrechnung ermöglicht. Der Prozess dauert etwa 10 Stunden für 18 Gebäude und 30.000 m². Das die Zähler bspw. von Ista verschlüsselt sind, werden eigenen Zähler verwendet, die programmiert wurden.  Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass historische Daten erhoben werden können ( z. B. Fernwärme, Wasserstoff etc.), ohne dass man auf externe Dienstleister angewiesen ist. Weiteres Thema: Datenspeicherung und Cloud-Nutzung Fragestellung: Mieter fragen zunehmend , wo ihre Daten gespeichert werden. Haben andere Zentren ähnliche Erfahrungen mit erhöhter Aufmerksamkeit bezüglich Datenspeicherung und Cloud-Nutzung gemacht?  Rückmeldung: Bestätigung, dass dies ein sehr aktuelles und dauerhaftes Thema ist. Es wurde erwähnt, dass sich jemand gerade einen eigenen abgeschotteten Cloud-Bereich schafft, wo sie den Hoster persönlich kennen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Es wurde betonte , dass es teilweise auch sensible Daten ihrer Mieter oder Partner betrifft. Zudem wurde auf die Herausforderungen eingegangen, die neue, junge Mitarbeiter mit sich bringen, die oft unbedarft mit Kollaborationstools umgehen.  Weiteres Thema: Hall of Fame Fragestellung:  Bitte um Feedback und Erfahrungen mit der Einrichtung einer solchen Hall of Fame. Rückmeldungen: Es wurde davon abgeraten und stattdessen digitale Präsentationen aktueller Mieter auf Bildschirmen im Eingangsbereich empfohlen. Pro Firma ein Screen, für mehr reicht die Aufmerksamkeitsspanne der Besucher nicht Der Fokus sollte auf der Gegenwart und Zukunft liegen, nicht auf der Vergangenheit! Teilnehmer Fritz Damer (WITENO GmbH) Uwe Knoll (WFS-Wirtschaftsförderung Sigmaringen) Mark Behr (Tempowerk Hamburg) Samet Kibar (Gründerzentrum Clausthal-Zellerfeld) Anja Flörke (Science Park Kassel GmbH) Antje Bienert (Technologie- und Innovationszentrum Gießen GmbH) Kathrin Schlesinger (Lausitzer Technologiezentrum GmbH) Rainer Wiggers (WITENO Greifswald) Joanna Waliszewski (Braunschweig Zukunft GmbH) Peggy Zimmermann (BVIZ) Uta Jantzen (BVIZ)

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